Konsumenten setzen nicht nur im Januar auf Gesundheit Unabhängig von den Neujahresvorsätzen haben die Themen Gesundheit und Wohlbefinden an Bedeutung gewonnen. Dies bietet für Unternehmen zahlreiche Potentiale.

Unabhängig von den Neujahresvorsätzen haben die Themen Gesundheit und Wohlbefinden an Bedeutung gewonnen. Dies bietet für Unternehmen zahlreiche Potentiale.

 

Viele Konsumenten nutzen Apps, Healthtracker und ähnliche Angebote, um die eigene Gesundheit besser zu kontrollieren. Bild: unsplash

Nach den Schlemmereien über die Festtage starten viele Leute mit zahlreichen guten Vorsätzen ins neue Jahr. Zu den typischen Neujahresvorsätzen zählen Fleisch- oder Alkoholverzicht, Detox-Kuren und mehr Bewegung. Laut Daten von GfK ist ein höheres Gesundheitsbewusstsein jedoch nicht nur im Januar besonders ausgeprägt, sondern bereits seit Beginn der Covid-19-Pandemie ein Thema, das kontinuierlich an Bedeutung gewonnen hat. Viele Schweizerinnen und Schweizer versuchen gerade in diesen Zeiten sowohl körperlich als auch geistig gesund und fit zu bleiben, schreibt das Marktforschungsinstitut GfK in einer Mitteilung vom Montag. Die pandemiebedingten Einschränkungen führten dazu, dass sich die Menschen zum Teil neu ausrichten mussten – statt in Fitnesscentern wurde vermehrt draussen oder zuhause trainiert.

Wearables und Fitnessgeräte profitieren

Die GfK Consumer Life Studie zeigt, dass über 70 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer genügend Schlaf als wichtigsten Aspekt für ihr persönliches Wohlbefinden und die eigene Gesundheit sehen, gefolgt von genügend Wasser trinken (68 Prozent), einer gesunden Ernährung (61 Prozent) und Sport treiben (59 Prozent). Dabei gelingt die Umsetzung des Vorsatzes in die Realität nicht immer. Viele Konsumenten nutzen deshalb auch Apps, Healthtracker und ähnliche Angebote, um die eigene Gesundheit besser kontrollieren und steuern zu können. Dies zeigt sich auch in den Absatzzahlen der entsprechenden Produkte: «Wearables mit Schlafüberwachungsfunktion, Apps zur Kontrolle des Wasserkonsums, oder Trinkflaschen, die Wassertrinken attraktiver machen, sind beliebter denn je», hat Kurt Meister, Markt-Experte bei GfK beobachtet. Die Nachfrage nach technikbasiertem Fitnesszubehör hat sich erhöht. Laut GfK Point-of-Sales-Daten ist der Kauf von Wearables (Smartwatches und Fitness Trackern) in der Schweiz im vergangenen Jahr um 5 Prozent gestiegen.

Sport treiben, bevorzugt im Freien hat ebenfalls klar an Bedeutung gewonnen und zeigt sich auch bei den Verkaufszahlen von Sportgeräten. «Wir sehen starke Zuwachsraten bei Fitnessgeräten (Wachstum 2021 gegen 10 Prozent), bei Bikes (nicht nur E-Bikes) oder auch bei Schneeschuhen, Skis für abseits der Piste oder Langlauf. Daneben sehen wir in den von uns erhobenen Kanälen auch eine gute Entwicklung bei Running und Outdoor (2021: je über 10 Prozent Wachstum)», so Meister.

Mit der zunehmenden Bedeutung der Gesundheitsthemen, bieten sich für Unternehmen viele Potentiale die Menschen bei der Realisierung ihrer Vorsätze zu unterstützen und dies auch für sich gewinnbringend zu nutzen.

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