Fliegender Start Ein Startup mit viel Geschmack: Jeden Dienstag bringt Ting’s Tuctuc thailändische Küche ins Berner Oberland. Was im originellen Foodtruck über die Theke geht, wird mit dem Kassensystem von KLARA abgerechnet.

Ein Startup mit viel Geschmack: Jeden Dienstag bringt Ting’s Tuctuc thailändische Küche ins Berner Oberland. Was im originellen Foodtruck über die Theke geht, wird mit dem Kassensystem von KLARA abgerechnet.

Ting’s Tuctuc: Bereits um vier Uhr stehen Gründerin Ting Srikhamwan und Daniel Zbären auf, um die Berner Oberländer mit ihrem köstlichen Essen glücklich zu machen. Bild: PD.

Jeden Dienstag fährt das Team von Tings Tuctuc vom Berner Seeland nach Uetendorf bei Thun, um Dutzende von Hungrigen mit thailändischer Küche zu verwöhnen. Und wie so oft in der Gastronomie beginnt die Arbeit deutlich früher als das Schöpfen. Bereits um vier Uhr stehen Gründerin Ting Srikhamwan und ihr Partner Daniel Zbären auf, füllen die Kühlschränke des Foodtrucks mit Lebensmitteln und Getränken, zurren diesen auf dem Autoanhänger fest und machen sich auf den langen Weg ins Berner Oberland. Gekocht wird frisch vor Ort, neben Thaicurrys zum Beispiel Satay-Spiesse oder Nudelgerichte.

Sofort erfolgreich

Der Foodtruck, ein charmanter alter Vespacar (Piaggio Ape), diente früher als Sandwich- und Tartar-Mobil. Damit er sich für die warme Küche eignet, mussten unter anderem zwei Gasrechauds, ein Wassertank und zwei Kühlschränke eingebaut werden. Diese Arbeit übernahm ein befreundeter Metallbauer auf dem Glütschbach-Industrieareal in Uetendorf. Das dortige Restaurant wurde wegen Corona geschlossen. «Die zahlreichen Mitarbeitenden vor Ort fragten uns immer wieder, wann das Tuctuc denn endlich fertig sei und ob wir nicht für sie kochen könnten. So wurde uns rasch klar: Genau hier ist unsere Kundschaft», sagt Ting Srikhamwan. Die gelernte Köchin kam vor über 30 Jahren aus Thailand in die Schweiz und war seither immer im Gastgewerbe tätig. Neben einem 60-Prozent-Pensum als Köchin ist sie nun 20 bis 40 Prozent im eigenen Startup engagiert.

Beim Testevent mit Freunden, Bekannten und einigen Spaziergängern stiessen die Menüs auf regen Zuspruch. Und auch der erste Geschäftstag Anfang Mai war ein Erfolg: «Es regnete in Strömen, wir hatten noch kein Zelt, sondern nur einen notdürftigen ‹Schärme› unter einem Vordach. Trotzdem haben wir an diesem Tag über 40 Menüs verkauft», freut sich Ting Srikhamwan. Kaum hatte der Foodtruck seinen Betrieb aufgenommen, trafen zudem die ersten Catering-Anfragen ein. «Die Nachfrage ist sehr gross, denn offenbar ist es schwierig, für Gruppen zwischen 20 und 50 Personen ein gutes Angebot zu erhalten. Viele Caterer lehnen Aufträge mit weniger als 50 Menüs ganz ab», sagt Daniel Zbären. Eine gute Nische für das Tuctuc-Team, das mit dem Catering bereits ein zweites Standbein aufbauen konnte.

Einfache Verwaltung

Mit der Küchenausrüstung und den Lebensmitteln war der Platz im zierlichen Vespacar beinahe erschöpft. Deshalb suchte Daniel Zbären im Web nach einem kompakten Kassensystem und prüfte drei Angebote. Das Rennen machte die schlanke Lösung KLARA Kasse. «Mit Tablet, Belegdrucker und Kassenschublade ist das System extrem kompakt, da konnte die Konkurrenz nicht mithalten», sagt Daniel Zbären. Überzeugend fand er auch die einfache, benutzerfreundliche Software: «Ich konnte unsere Produkte problemlos erfassen und nach unseren Bedürfnissen gruppieren. Die Anleitungen waren gut verständlich, und so hat alles einwandfrei geklappt.»

Demnächst möchte er auch das Buchhaltungsmodul von KLARA nutzen, denn eine Buchhaltung ohne Papierkrieg wäre sehr willkommen: «Ich kümmere mich um die ganze Administration, habe aber eine Vollzeitstelle. Deshalb liegt mir eine schlanke Lösung am Herzen.» Dank des modulartigen Aufbaus der KLARA-Software ist dieser Wunsch einfach zu erfüllen. «Wer mit dem Kassensystem einsteigt, kann dieses jederzeit mit der Buchhaltung, der Terminbuchung oder dem CRM ergänzen. Wir wachsen mit den Bedürfnissen und dem Umsatz unserer Kundinnen und Kunden mit», sagt Selina Cavigelli, Kundenberaterin Kassensysteme bei KLARA.

Fein und flexibel

Ein bisschen erinnert die Software damit an die thailändische Küche. «Ich koche jeweils zwei bis drei Gerichte, die sich gut ergänzen. Bei uns muss man sich nicht auf ein Menü beschränken, sondern darf auch alle drei kombinieren. Ganz nach Lust und Laune», sagt Ting Srikhamwan.

 

 

 

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