Euler Hermes erwartet trotz Bremsfaktoren steigende Schweizer Exporte Der Kreditversicherungsspezialist Euler Hermes rechnet weiterhin mit guten Exportaussichten für die Schweizer Industrie. Auf das Sommerhoch dürfte indes eine Abkühlung folgen.

Der Kreditversicherungsspezialist Euler Hermes rechnet weiterhin mit guten Exportaussichten für die Schweizer Industrie. Auf das Sommerhoch dürfte indes eine Abkühlung folgen.

 

Die anhaltenden Logistikprobleme und die Ängste vor neuen Infektionswellen belasten. Bild: unsplash.com

Zu diesem Schluss kommt das Unternehmen anlässlich des am Dienstag veröffentlichten Euler Hermes Export Forecast. Konkret steht der darin enthaltene Index im dritten Quartal 2021 bei 0,95 Punkten. Im Vorquartal stand der Index noch bei 1,85 und im ersten Quartal 2021 sogar noch bei 3,13 Punkten.

Die globale Erholung von der Corona-Pandemie verlaufe zügig und die Aussichten für Europa hätten sich erheblich verbessert, heisst es in der Prognose. Die Vorhersagen für die USA hätten indes nach unten korrigiert werden müssen, während die Prognosen für die Schwellenländer stabil geblieben seien.

Zweistelliges Exportwachstum erwartet

Die aktuellen Bremsfaktoren sehen die Kreditversicherer in den anhaltenden Logistikproblemen und den Ängsten vor neuen Infektionswellen. Diesen Aspekten zum Trotz rechnet das Euler Hermes, basierend auf dem eigenen Indikator, in den kommenden sechs Monaten mit einem Exportwachstum im zweistelligen Prozentbereich. Weltweit prognostiziert Euler Hermes für 2021 eine Handelszunahme von 8,3 Prozent und für 2022 von 5,4 Prozent.

Der Index des Euler Hermes Export Forecast orientiert sich an einer Nullpunktelinie, die dem langjährigen mittleren Wachstumskurs der Schweizer Exportindustrie entspricht.

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